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SPENDE

Ehrenamt

Die Arbeit der Ehrenamtlichen

Die Schüler*innenförderung der InitiativGruppe wird größtenteils von ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen geleistet. (Weitere Informationen zum Ehrenamt finden Sie unter dem Punkt "Bürgerengagement".)

Überwiegend werden die Schüler*innen einzeln betreut, was eine sehr individuelle Förderung ermöglicht und häufig nicht nur Nachhilfe sondern ein intensives Eingehen auf die Person und darüber hinaus auf die Probleme der Familie beinhaltet.

Ausgangspunkte der Arbeit sind vor allem

  • Schulschwierigkeiten, die sich in schlechten Noten, gefährdeter Versetzung, drohender Förderschulüberweisung zeigen
  • Vor- und Nachbereitung von Übertritten von Übergangsklassen in Regelklassen und von Grund- und Hauptschule in Realschulen oder Gymnasien
  • sprachliche Schwierigkeiten
  • (Wieder-) Einstieg in das Berufsleben, fachliche Defizite

 

Zunächst geht es darum, bei den häufig durch Mißerfolge enttäuschten Schüler*innen wieder Selbstvertrauen aufzubauen, ihnen eine realistische Sicht ihrer Stärken und Schwächen zu vermitteln und systematisches Lernen einzuüben.

Neben der Arbeit an den aktuellen Hausaufgaben und dem Nacharbeiten unverstandener Unterrichtsinhalte muss oftmals versäumter Stoff aus früheren Schuljahren aufgeholt werden.

Im weiteren Verlauf kann die Tätigkeit der Ehrenamtlichen auch über diese schulbezogenen Aspekte hinausgehen. Sie werden häufig zu Vertrauenspersonen der Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen, die Zeit für Gespräche haben und ihnen bei Konflikten in der Familie, in der Schule oder am Arbeitsplatz mit Rat und als Vermittler*innen beistehen.

Für viele Familien stellen sie ein Bindeglied zur deutschen Gesellschaft dar, zu der sonst wenige private Kontakte bestehen. Ehrenamtliche helfen gelegentlich beim Umgang mit Behörden oder bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz, einer Wohnung oder einer Arbeitsstelle.

Der zeitliche Aufwand der Ehrenamtlichen bewegt sich abhängig von den Möglichkeiten der Mitarbeiter*innen einerseits und den Bedürfnissen der Kinder, Jugendlichen und Familien andererseits etwa zwischen 3 und 8 Wochenstunden.

Zu der regelmäßigen Arbeit mit den Schüler*innen, den Kontakten zu Lehrkräften und Eltern, Beratungsstellen und Behörden kommen Fortbildungen und Erfahrungsaustausch mit anderen Ehrenamtlichen.

Im Kalenderjahr 2017 haben 218 Ehrenamtliche in der InitiativGruppe gearbeitet. Sie haben 650 Personen verschiedener Nationalität betreut.

Die ehrenamtliche Arbeit bei der InitiativGruppe bedeutet

  • Mit Menschen in den verschiedensten Lebensverhältnissen und aus unterschiedlichen Kulturen zu tun zu haben
  • Selbständig zu arbeiten und bei Bedarf Unterstützung zu bekommen
  • Eigene Fähigkeiten einsetzen und durch Fortbildungen weiterentwickeln zu können.

 

Hildegard Jacobs, Brigitte Hutterer und Ayçağ Yalçın sind in der IG-Geschäftsstelle Ansprechpartnerinnen für die Ehrenamtlichen.