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SPENDE

Rundbrief

März 2017

 

Liebe ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,

im Folgenden weisen wir Sie auf einige Veranstaltungen hin und berichten von einem Seminar. Wir wünschen Ihnen einen schönen Frühling und grüßen Sie herzlich

Brigitte Hutterer   Hildegard Jacobs   Ayçağ Yalçın

 

1.1   Fortbildungen

a)     Lernen fördern und begleiten

Samstag, 25.03.2017 / 10 - 17 Uhr / Karlstr. 44 / 2. Stock

Folgende Themen werden behandelt:

  • Lernfördernde und lernhemmende Faktoren
  • Umgang mit Lernblockaden
  • Konzentrationsübungen
  • Motivieren zum Lernen
  • Abwechslungsreiche Lehrmethoden und Lerntechniken

Arbeitsformen: Kurzvorträge, praktische Übungen, Kleingruppenarbeit, Reflexion von Beispielen aus der Praxis

Referentin: Helga Lesemann, Trainerin in der Jugend- und Erwachsenenbildung

Anmeldung bis 15.03.2017 (begrenzte TeilnehmerInnenzahl)

 

b)     Erfahrungsaustausch

Dienstag, 04. April 2017 / 18 – 21 Uhr / Marsstr. 14 a

Auf Initiative einer ehrenamtlichen Mitarbeiterin treffen sich seit Oktober 2015 Ehrenamtliche zu einem Erfahrungsaustausch. In den drei Austauschtreffen im letzten Schuljahr wurden belebende Gespräche rund ums Ehrenamt geführt.

Themen waren unter anderem:

  • Die Zusammenarbeit mit Schulen und Lehrkräften.
  • Wie begegnet man provokativem Verhalten.
  • Wie begegnet man eigenen Unsicherheiten.
  • Wie geht man mit Unkonzentriertheit und/oder Unwilligkeit der SchülerInnen um.

Jedes Mal konnten sich die Ehrenamtlichen einander hilfreiche Anregungen und Hilfestellungen aus der eigenen Erfahrung geben. Diesen wertvollen Austausch wollen die Ehrenamtlichen auch in diesem Schuljahr weiterführen.

Moderation: Georgia Holderer, ehrenamtliche Mitarbeiterin der IG

Anmeldung bis 21.03.2017

 

c)     Kommunikation zwischen Menschen aus unterschiedlichen Kulturen

Grundlagenworkshop zur interkulturellen Sensibilisierung

Samstag, 06.05.2017 / 10 – 17 Uhr / Karlstr. 44 / 2. Stock

Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen (Chinesisches Sprichwort)

Die Begleitung von Flüchtlingen und BürgerInnen mit Migrationshintergrund stellt Ehrenamtliche vor große Herausforderungen. Die freiwillig Engagierten sollen für diese Arbeit gestärkt und sensibilisiert werden. Ein Ziel ist hierbei den Blick von „dem Anderen“ auf sich selbst zu lenken und Neugierde für eine konstruktive Begegnung zu wecken.

Der Workshop bietet die Möglichkeit, ein Bewusstsein für kulturelle Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu entwickeln und sich über einen Perspektivenwechsel eigene Handlungsalternativen zu erarbeiten. Im Workshop wird auf unterschiedliche

Kommunikationsmodelle, Lebensweltorientierungen und theoretische Grundlagen von Migration und Kultur eingegangen.

Methoden: Biographische Arbeit, Theoretischer Input, Rollenspiel, Einzel- und Gruppenarbeit

Ziele:

  • Bedeutung und Vermittlung von interkulturellem Verständnis
  • Bewusstmachen eigener Denkmuster und Glaubenssätze
  • Perspektivenwechsel als Handlungsstrategie
  • Grenzen und Möglichkeiten der interkulturellen Arbeit sehen

Referentin: Meral MeindlDipl. Sozialpäd. (FH), Interkulturelle und Antirassistische Trainerin (Lidia) Fachlehrerin in der Fachakademie für Sozialpädagogik

Anmeldung bis 26.04.2017

 

Und hier noch eine Fortbildung der Lernpaten-Akademie:

d)     Kinder in Mathematik unterstützen (Jahrgangsstufen 1 – 6) Kurs-Nr. 73-OC0.06

Donnerstag 22.06.2017 / 14.30 – 17.30 Uhr / Herrnstr. 19

Das Angebot richtet sich nur an Ehrenamtliche und ist kostenfrei.

Anmeldung bis 10.5.2017 schriftlich an lernpatenakademie@tatendrang.de mit Angabe des Kursnamens, Ihrer Anschrift, Ihres Geburtsdatums und der Einrichtung, wo Sie aktiv sind (InitiativGruppe Interkulturelle Begegnung und Bildung). Weitere Informationen auch unter Tel. 089/ 45 22 411-0 bei der Freiwilligenagentur Tatendrang

 

 1.2   Bericht

Das Tagesseminar Praktische Anregungen zur ehrenamtlichen Deutsch-Förderung am Samstag 11.02.2017 fand sehr reges Interesse und war dem entsprechend gut besucht. Die Referentin Lourdes Ros erarbeitete zunächst  mit den TeilnehmerInnen das Grundverständnis eines handlungsorientierten Unterrichts: Sprechen hat immer einen Zweck, es soll der Alltagsbewältigung, dem Kontakt mit anderen Menschen, dem Verkehr mit Behörden u. s. w. dienen. Dazu sollen die Lernenden Hören, Sprechen, Lesen und Schreiben lernen und das auf eine Art, die möglichst wirklichkeitsnah gestaltet ist und den jeweiligen Bedürfnissen und Zielen der Lernenden entspricht.

In Gruppen beschäftigten sich die SeminarteilnehmerInnen  mit dem Vorgehen bei Hörtexten und bei Lesetexten, den ersten Arbeitsschritten, den auftretenden Schwierigkeiten der Lernenden und Lösungsansätzen:

  • Interesse wecken/ an Vorwissen und Erwartungen anknüpfen
  • Wortschatz vorab klären / Wörter aufschreiben / Kontext erklären
  • Was ist das Hauptthema?
  • Selektive Fragen zu wichtigen Einzelheiten stellen
  • ! Es muss nicht jedes Wort verstanden werden !

Im nächsten Schritt ging es um das Vorgehen beim Schreiben von Texten oder dem Sprechen in konkreten Situationen. Auch hier ist es wichtig das sprachliche Handwerkszeug in Form von Wörtern, situationsgemäßen Floskeln, Textbausteinen u. s. w. vorab zu erarbeiten ehe es an die Produktion z. B. eines Bewerbungsschreibens oder eines Gesprächs beim Arzt geht. Die Aufgabe sollte strukturiert sein, z. B. in Abschnitte eines Bewerbungsschreibens (Absender, Adresse, Betreff, Anrede, Inhaltliche Stichpunkte, Lebenslauf, Schlussformel …..).

Beim Thema Wortschatz wurde betont, dass Wörter immer im Zusammenhang gelernt werden sollen und auf vielfältige Weise verankert werden müssen, durch Sprechen, Schreiben, evtl. anfassen von entsprechenden Gegenständern, mit Wörtern aktiv und in wirklichkeitsnahen Situationen umgehen, nicht serienweise aus dem Vokabelheft lernen. Wörter wie auch Grammatikstrukturen müssen immer wieder aufgegriffen, in neue Zusammenhänge gestellt und so wiederholt, geübt und erweitert werden.

Beim Lernen der Aussprache / Phonetik muss vor allem das Hören trainiert werden, bei schwierigen Lauten ist es hilfreich zu erklären und spüren zu lassen, wo und wie diese im Mund, Kopf und Hals gebildet werden. Auch der Rhythmus und die Melodie der Sprache müssen erfahren und geübt werden. Ziel ist Verständlichkeit, ein Akzent ist nicht schlimm. Lernende mit unterschiedlichen Muttersprachen haben ganz verschiedene Probleme bei der Aussprache und müssen dementsprechend individuell unterstützt werden.

Eine Fehlerkorrektur sollte nie im offenen Gespräch erfolgen, es sei denn etwas ist völlig unverständlich und man fragt nach. Nach einem Gespräch kann man je nach Situation gezielt ein paar Korrekturen anbringen. Generell wird nur in Übungen korrigiert, indem man den Lernenden etwas richtig vorspricht oder/und schreibt.

Sprache ist Teil der Kultur. Bei der Vermittlung von Kultur und Landeskunde sollte es vor allem um das Aufzeigen von Vielfalt und die Vermeidung von Stereotypen gehen, diese dienen allenfalls zur Groborientierung. Wie weit jemand Denk- und Verhaltensweisen übernimmt ist die jeweils eigene Entscheidung. Man kann nur aufzeigen, wie man in Deutschland erfolgreich kommuniziert und sich verhält ohne anzuecken.

Lernvoraussetzungen: Unterstützen Sie das Selbstvertrauen der Lernenden! Vertrauen sie selber in die Lernfähigkeit  der Lernenden! Stellen Sie eine gute Beziehung her! Und lassen Sie die Lernenden möglichst viel selber tun!

 

  1. 3.     Veranstaltungen

Konzertreihe Taktvoll – IG-Freitagskonzerte

Jeweils in der Karlstr. 50 / Rgb. Erdgeschoss um 19.30 Uhr
Eintritt 10 € /erm. 5 €
Reservierung unter Tel. 089/544671-0 oder Email: karten@initiativgruppe.de
oder an der Abendkasse
 
Freitag, 24.03.2017

Tessa Catchpole, Klavier - Musik aus Argentinien

Weitere Veranstaltungen finden Sie im Übrigen in der IG-Zeitung, die Ihnen im Januar zugeschickt wurde.