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KONTAKT

Rundbrief

Januar 2017

 

Liebe ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,

wir wünschen Ihnen ein gutes Jahr 2017 und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit Ihnen.

Herzlichen Dank an alle, die sich die Mühe gemacht haben, unsere Umfrage zu beantworten. Wir wollen damit vor allem herausfinden, wie wir unsere Angebote an Ihre Bedürfnisse anpassen können. Außerdem sollen die Geldgeber einen Eindruck davon bekommen, was die Ehrenamtlichen in der IG leisten. Eine Zusammenfassung der Ergebnisse finden Sie unten.

Für das Jahr 2017 fügen wir die Liste über Ihren Arbeitsaufwand bei, im Herbst fragen wir Sie wieder danach, um dann zum Jahresende die Aufwandspauschale auszahlen und die Statistik für unseren Rechenschaftsbericht erstellen zu können.

Bitte beachten Sie, dass wir eine neue Email Adresse haben: ehrenamt@initiativgruppe.de

Die alte funktioniert zwar auch noch, aber wir benutzen jetzt die neue.

 

 

1.     Fortbildungen

a)     Praktische Anregungen zur ehrenamtlichen Deutsch-Förderung

Samstag, 11.02.2017 / 10 – 17 Uhr / Karlstr. 44 / 2. Stock

Für Ehrenamtliche, die Gruppen oder einzelnen Personen Unterstützung in Deutsch anbieten und über keine Qualifizierung für Deutsch als Fremdsprache DaF oder Deutsch als Zweitsprache DaZ verfügen

Inhalte:
  • Grundlagen der handlungsorientierten Sprachförderung
  • Förderung des Leseverstehens und der Arbeit mit Texten
  • Förderung des Schriftlichen Ausdrucks
  • Förderung von Sprechen und Verstehen
  • Wortschatzerweiterung
  • Fehlerkorrektur mündlich und schriftlich
  • Deutsch in der Hausaufgabenhilfe: Bildungs- und Fachsprache verstehen

Referentin: Lourdes Ros, stv. Geschäftsführender Vorstand der IG, Lehrwerksautorin DaF, Lehrbeauftragte DaF-Institut LMU, Fortbildnerin DaF/DaZ

Anmeldung bis 1.02.2017 (begrenzte TeilnehmerInnenzahl)

 

b)     Lernen fördern und begleiten

Samstag, 25.03.2017 / 10 - 17 Uhr / Karlstr. 44 / 2. Stock

Folgende Themen werden behandelt:
  • Lernfördernde und lernhemmende Faktoren
  • Umgang mit Lernblockaden
  • Konzentrationsübungen
  • Motivieren zum Lernen
  • Abwechslungsreiche Lehrmethoden und Lerntechniken

Arbeitsformen: Kurzvorträge, praktische Übungen, Kleingruppenarbeit, Reflexion von Beispielen aus der Praxis

Referentin: Helga Lesemann, Trainerin in der Jugend- und Erwachsenenbildung

Anmeldung bis 15.03.2017 (begrenzte TeilnehmerInnenzahl)

 

2.     Berichte

Ergebnisse der Umfrage unter den ehrenamtlichen MitarbeiterInnen der IG im Sommer 2016

70 von 216 verschickten Fragebögen kamen zurück.

55 Personen betreuten Kinder und Jugendliche, 14 arbeiteten mit Erwachsenen. Hausaufgabenhilfe, Nachhilfe in einzelnen Fächern und Prüfungsvorbereitung waren die häufigsten Arbeitsschwerpunkte (64), die Förderung in Deutsch einschließlich der Vorlesestunden für Schulkinder wurde 37-mal explizit genannt.

Von den 55 Personen, die Kinder und Jugendliche betreuten, hatten 29 Kontakt zur jeweiligen Schule. Die Erfahrungen damit waren ganz überwiegend positiv. Nur in einem Fall wurde von Ablehnung seitens einer Lehrkraft berichtet, in 7 Fällen von einem neutralen Verhältnis.

35 Personen hatten Kontakt mit den Eltern der betreuten Kinder und Jugendlichen, davon 22 häufig. Inhaltlich ging es dabei oft um Schul- und Erziehungsfragen, Förderung der Kinder und Probleme in der Familie, z. T. entwickelten sich freundschaftliche Beziehungen, gelegentliche Einladungen zum Essen oder gemeinsame Unternehmungen. Nur in einem Fall wurde von einer abweisenden Haltung eines Vaters berichtet.

Als Erfolge in der ehrenamtlichen Arbeit wurde vor allem die Verbesserung oder Stabilisierung von schulischen Leistungen, ein gelungener Übertritt oder Schulabschluss genannt (35), außerdem Fortschritte in Deutsch (12). Häufig wurden aber auch Steigerung der Motivation, der Konzentration und Verbesserung der Arbeitsweise (16) und eine positive persönliche Entwicklung, Verbesserung des Selbstbewusstseins und des sozialen Verhaltens der betreuten Personen erwähnt (12).

Schwierigkeiten ergaben sich besonders durch geringe Motivation (8) und Konzentrationsprobleme (6) der TeilnehmerInnen, aber auch durch Unregelmäßigkeit der Unterstützung, Unpünktlichkeit und Unzuverlässigkeit der TeilnehmerInnen (5). Die Sprachprobleme der TeilnehmerInnen wurden 5-mal genannt. Bedauert wurde auch der fehlende Kontakt zu Eltern, Schule oder Betreuerin/Vormund (4). Das Erkennen und Eingehen auf die individuelle Lernfähigkeit war z. T. schwierig (3). Sorgen machten auch der Umgang mit Aggressionen und rassistischen Äußerungen unter den betreuten Jugendlichen (2) und eine ungünstige Lernumgebung (2). Ärger bereitete z. T. der Umgang mit Behörden und Bürokratie (2).

Wünsche nach Unterstützung durch die IG betrafen Fachliteratur und Arbeitsmaterial (3), außerdem teilten uns 2 MitarbeiterInnen mit, dass sie neue  Betreuungen vermittelt bekommen wollten. Darüber hinaus kamen 7 verschiedene Nennungen, 13 waren mit der Unterstützung zufrieden und 10 benötigten keine Unterstützung.

Interesse an Fortbildungen hatten 28 Personen, 4 meinten das Angebot sei passend für sie, 12 hatten kein Interesse oder keine Zeit. Die Themenvorschläge betrafen Methoden für den Sprachunterricht und die Nachhilfe in Deutsch, Umgang mit Fehlern, Grammatik, Deutsch für Anfänger (9), den Umgang mit traumatisierten Flüchtlingen (2) und die Kommunikation mit Schülern und Elternallgemein und dabei Kritik äußern zu können ohne zu verletzen (2). Darüber hinaus wurden 14 verschiedene Themen von einzelnen Personen vorgeschlagen. Das macht für uns schwierig, die richtigen Themen auszuwählen, die viele interessieren könnten, sodass eine Fortbildung auch zustande kommt.

In diesem Zusammenhang möchten wir darauf hinweisen, dass Sie sich auch jederzeit an uns wenden können, wenn Sie sich Beratung und Unterstützung wünschen.

 

 3.     Veranstaltungen

Konzertreihe Taktvoll – IG-Freitagskonzerte

Jeweils in der Karlstr. 50 / Rgb. Erdgeschoss um 19.30 Uhr

Eintritt 10 € /erm. 5 €

Reservierung unter Tel. 089/544671-0 oder Email: karten@initiativgruppe.de

oder an der Abendkasse

27.01.2017 Gregor Arnsprenger, Klavier

Mit Werken von Bach, Beethoven, Chopin, Skrjabin und Dinescu

17.02.2017 Franz Josef Himpsl

Musiksalisch-Interkulturelle Begegnung

24.03.2017 Tessa Catchpole, Klavier

Musik aus Argentinien